Buchprojekte

Buchprojekte

Hier sehen Sie eine kleine Auswahl unserer Buchprojekte, an denen wir mit unseren Lektoratsleistungen beteiligt waren.

 

Neues Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" jetzt im Handel! Kapitel 2 bis 7 (Dr. K. Börchers) wurden vom Lektorat Dr. Nintemann lektoriert.

Seit 8. März 2017 ist das Fachbuch "Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen" von Kirstin Börchers und Peter Kuntsche im Buchhandel erhältlich.

Das Buch liefert einen umfassenden Überblick über das Qualitäts- und Risikomanagement im Gesundheitswesen (QMRM) und stellt die Ziele und Ausrichtungen eines QMRM-Systems sowie die Prämissen und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung vor. Es beschreibt die Werkzeuge und Methoden für den Einsatz im QMRM sowie das Prozessmanagement und stellt die für das Gesundheitswesen relevanten QM- bzw. RM-Systeme und Verfahren anwendungsorientiert dar. Daneben erfolgt eine sektorenspezifische Skizze des gesetzlichen Rahmens für QM und RM aus Sicht des Gesetzgebers. Auch das Hygienemanagement wird grundlegend thematisiert. Unterstützt wird eine effiziente Gestaltung integrierter Systeme und deren phasenorientierter Aufbau bis zur Implementierung und ggf. Zertifizierung. Normen, Konzepte und Verfahren im Bereich QMRM und eine praxisnahe und komprimierte Aufbereitung mit einem über den „Tellerrand“ hinausgehenden Blick auf 12 für das Gesundheitswesen relevante Managementsysteme sowie ein Abriss über aktuelle Projektmanagementmethoden zur Unterstützung der Projektarbeit runden das Gesamtkonzept ab.

 

 

 
 

Burkhard Wiebel/Alisha Pilenko/Gabriele Nintemann (Hrsg.)

Mechanismen psychosozialer Zerstörung

Neoliberales Herrschaftsdenken, Stressfaktoren der Prekarität, Widerstand

200 Seiten | 2011 | EUR 14.80 | sFr 23.50
ISBN 978-3-89965-427-1

 

Inhalt: Die AutorInnen thematisieren die Mechanismen psychoso­zialer Zerstörung, analysieren die Stressfaktoren der Prekarität und loten Möglichkeiten des Widerstandes aus.

Der Stand der Produktivkräfte und die Produktionsverhältnisse haben Indikatorfunktion für die Art psychischer Belastungen sowie die Qualität und das Ausmaß psychischer Störungen, die in einer Gesellschaft beobachtet werden.

Mit der »digitalen Revolution« ist eine Schwerpunktverlagerung hin zu den biopsychischen Produktivkräften festzustellen. Kooperative, kommunikative, kognitive und emotional-affektive Ressourcen sind zunehmend sowohl Mittel als auch Ziele neoliberal bestimmter Produktionsprozesse. Im Übergang vom Sozialstaatskapitalismus zum Neoliberalismus werden erhebliche psychosoziale Umstrukturierungen vorgenommen. Sozialstaatliche Errungenschaften werden abgebaut und neue psychosoziale Ressourcen aufgebaut. Beispiele hierfür sind unter anderem das Hartz IV-Fallmanagement (neoliberal-destruktiver Prozess des bewussten Abbaus menschlicher Ressourcen) sowie die Einführung der gestuften Studiengänge (neoliberal-konstruktiver Prozess des Aufbaus systemadaptiver Ressourcen).

Psychologen, Philosophen, Sprachwissenschaftler, Neurobiologen, Psychiatrie-Erfahrene, Hartz IV-Betroffene, Akteure aus Sozialverbänden und Politik diskutieren die biopsychischen Veränderungsprozesse unter den gegebenen Herrschaftsbedingungen und zeigen Möglichkeiten des Widerstandes und der Entwicklung von Gegenstrategien.

Die HerausgeberInnen:
Dr. Burkhard Wiebel, Dipl.-Psych. Alisha Pilenko und Dr. Gabriele Nintemann haben im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW den Kongress »Psychosoziale Destruktion im Neoliberalismus« (März 2010) vorbereitet und koor­diniert, auf dem die Beiträge dieses Bandes beruhen.

Die AutorInnen:
Dr. Reinhold Bianchi (Freiburg), Christina Kaindl (Berlin), Jürgen Klute, MdEP Die Linke GUE/NGL, Prof. Dr. Clemens Knobloch (Siegen), Prof. Dr. Käte Meyer-Drawe (Bochum), Prof. Dr. Morus Markard (Berlin), Frauke Bosbach (Köln), Prof. Dr. Hans-Joachim Markowitsch (Bielefeld), Dr. Volkmar Aderhold (Hamburg), Mathias Seibt (Bochum), Margret Osterfeld (Dortmund), Daniel Kreutz (Köln), Dr. Thomas Rupprecht (Hamburg), Frank Jäger (Wuppertal), Karina Ossendorf (Solingen), Dr. Carolin Butterwegge (Düsseldorf), Dr. Burkhard Wiebel (Bochum), Alisha Pilenko (Bochum)

 

 

www.vsa-verlag.de-Wiebel-ua-Mechanismen-psychosozialer-Zerstoerung.pdf87

 

Rezension on Florian Englert: http://www.rezensionen.ch/mechanismen-psychosozialer-zerstoerung/3899654277
 
 

Wie gelingt es Gewerkschaften unter dem exo- und endogenen Druck eines für beide Länder vergleichbaren Problemkontextes, gesellschaftspolitisch relevante Kommunikations- und Entscheidungsprozesse im Politikfeld „Alterssicherung / Demografischer Wandel“ mitzugestalten? Und welche Rolle spielt dabei die Zivilgesellschaft selbst?

Diese Fragen beschäftigen Boris Krause in seiner Untersuchung zur Interessenvermittlung von deutschen und niederländischen Gewerkschaftsdachverbänden. Ausgangspunkt der Untersuchung ist hierbei die in der Verbändeforschung problematisierte, intermediäre Stellung von Gewerkschaften zwischen Markt und Staat als Teil eines Vermittlungssystems, das der Austragung von Interessenkonflikten und der Findung von Interessenkompromissen dient. Entlang zweier aktueller Gesetzesbeispiele untersucht Boris Krause, ob und welche unterschiedlichen Reaktionsmuster Gewerkschaften hinsichtlich eines vergleichbaren Problemkontextes ausgebildet haben und welche Erklärungsansätze dafür aufgezeigt und abgeleitet werden können. Hierfür wurde die gewerkschaftliche Interessenvermittlungskapazität in den jeweiligen Reformdiskursen entlang von Kontexten und Ressourcen aber auch anhand ihrer inhaltlich-prozessualen Ausgestaltung empirisch erklärt und bewertet.

In der Arbeit konnte die spezifische Einflusskapazität von DGB und FNV hierbei über unterschiedliche makro-institutionelle und politisch-kulturelle Rahmenbedingungen, organisatorische Ressourcen und Zwänge und der sich daraus ableitenden jeweiligen Ausgestaltung von vertikalen Interessenvermittlungsprozessen (Zivilgesellschaft-Staat) erklärt werden. In der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass diese Prozesse mit einer Verlagerung der Aktivitäten hin zu einer horizontalen Interessenvermittlungsdimension (Zivilgesellschaft-Zivilgesellschaft) einhergingen. Hierbei wurden insbesondere mit der zivilgesellschaftlichen Vernetzung von Gewerkschaften alternative Mobilisierungs- und Diskursarenen geschaffen, wodurch es zu einer unterschiedlichen Diskurs-Funktionalisierung von Zivilgesellschaft kam und systembedingte Einflussverluste kompensiert werden konnten. In den Niederlanden konnte hierdurch schließlich eine Abmilderung des Gesetzes forciert werden.

Autoreninfo

Boris Krause, geboren 1982, studierte Niederlande-Deutschland-Studien in Münster und Nijmegen. 2011 promovierte er als Stipendiat der DFG im Rahmen des Graduiertenkollegs „Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse vom 19. Jahrhundert – Deutschland und die Niederlande im Vergleich“ an der Wesfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zurzeit arbeitet er als Politikberater in Brüssel.

Pressestimmen

Krause arbeitet gründlich die Positionen der beteiligeten Akteure sowie ihre Strategien und Maßnahmen an den entscheidenden Stellen der Auseinandersetzung heraus.

Daniel Gerstenhauer im

 

Portal für Politikwissenschaft

 
 

Die Musik Hans Werner Henzes legt den Vergleich mit einem Seismographen nahe, der die feinsten gesellschaftlichen und politischen Unruhen registriert. Sie ist deshalb aktuell, weil sie an die Gemeinschaft der Menschen appelliert, um das Ideal von Freiheit und Integrität zu realisieren. In Gütersloh geboren - der Großvater war Bergmann, die Mutter stammt aus Witten - zählt er zu den wichtigsten Komponisten der Gegenwart. Sein Werk zeichnet sich aus durch eine seltene Vielfalt und Spannweite. Als Lehrer, Festivalleiter, Förderer junger Talente und Impulsgeber gehört er zu den prägenden Protagonisten und Pionieren im Projekt der Moderne.

Die gesamte Musiklandschaft der Metropole Ruhr hat sich für eine Hommage an den Komponisten und Musikdenker Hans Werner Henze zu einem Netzwerk für Neue Musik zusammengeschlossen. Über 40 Partner präsentieren von Januar bis Dezember 2010 Henzes musikalisches Werk und gesellschaftliches Handeln. Und zwar von den frühen Anfängen bis zu den späten Folgen: Opern, Ballette, Sinfonie- und Kammerkonzerte und Funkopern. Filmretrospektive, Orchesterfestival, Symposion und Kompositionswettbewerb sind Formate, die den Spuren und Einflüssen nachgehen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Verstehen Neuer Musik und ihrer Vermittlung an junge Zuschauer, um zeitgenössische Musik für ein breites Publikum zugänglich zu machen.

Hans Werner Henze hat als einer der Ersten in den 1960er Jahren zahlreiche Education-Projekte ins Leben gerufen und geleitet. Seine Kunst der Vermittlung fördert Kinder, Jugendliche und Young Professionals mit Einfällen und Eigensinn. Die Programmreihe "Education Community Komposition" gibt Produktionen und Projekten, die sich der ästhetischen Erfahrung und der Musikvermittlung widmen, einen besonderen Raum. Wir hoffen, deutlich machen zu können, dass konzentriertes Lernen, leises Forschen und freies Improvisieren eine prinzipielle Antwort auf die uns umgebende Flut an Impulsen und Anforderungen sein kann. Im Mittelpunkt der Werkschau steht die neue Oper "Gisela oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks". Inspiriert von den offenen Bühnenräumen der Industriespielstätten entwickelt Henze ein musikalisches Szenario für ein Ensemble mit Jugendlichen, jungen Künstlern, Amateuren und professionellen Musikern. Schauplätze der Geschichte sind Oberhausen und Neapel. Das Geschehen rast auf einen dunklen Punkt in der Zukunft zu, der den ganzen Zauber und die Erschütterungen freilegt, den Vergangenheit und Gegenwart hier begraben haben.

Seine Fragen - Henze ist ein Fragensteller! - haben immer wieder die Tatsachen ins Spiel gebracht, die das Projekt umgeben: Zeit und Gesellschaft. Sein Mangel an Eile hat die Bewegungen der Gegenwart immer einer besonderen Sinnprüfung unterzogen. Die Realität kann unter seinem Blick plötzlich Einbildungskraft entwickeln. So hart, so unversöhnlich sich das Objektive auch anfühlt, so aufschlussreich ist es im nächsten Moment für die Horizonte des Geschehens, die handelnden Personen und ihre Rollen, die sie einnehmen.



Steven Sloane
Künstlerischer Direktor Stadt der Künste
 
   
 

Am  Freitag , den 17. August 2012, präsentierten die Gutachter Prof. Dr. Heinz-J. Bontrup und Prof. Dr. Ralf-M. Marquardt in Düsseldorf und Dortmund ihr wissenschaftliches Gutachten zum Erwerb der Aktienmehrheit an der STEAG GmbH durch ein Konsortium der Stadtwerke Duisburg, Bochum, Dortmund, Essen, Dinslaken sowie der Elektrizitätsversorgung Oberhausen und der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung. 

Auftraggeber der Studie sind die Kommunalfraktionen der Partei DIE LINKE, das Kommunalpolitische Forum NRW, die ehemalige Landtagsfraktion DIE LINKE und die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

Dem Eigentümerwechsel hin zu kommunalen Trägern kommt angesichts der Größe des Unternehmens am Energiemarkt, seiner energetischen Basis und der aktuellen Diskussion um die Energiewende eine bundespolitische Bedeutung zu.
 
   
 

Virtualisierung und CloudComputing

sind an der ZEDAT keine Modeworte. Durch eine zentrale effiziente Bündelung werden sowohl Ressourcen eingespart als auch Hardware-Investitionen optimaler genutzt.Die immer stärkere Verbreitung des „mobilen Internets“ stellt die Leistungsfähigkeit der ZEDAT erneut auf eine Probe. Stärker als bisher nutzen die Studenten und Mitarbeiter der FU Mobile Internet Angebote und soziale Netze auf ebenso mobilen Geräten. Die Vernetzung im wissenschaftlichen Bereich ist heute schon längst ein Muss, keine Fachtagung kann ohne Organisation via Internet bewältigt werden. Aber vor allem die Erweiterung der Möglichkeiten hat Nutzungsdauer und Nutzungsintensität spürbar erhöht. Und wir erwarten auch für die Zukunft ein weiteres Ansteigen. In diesem Zusammenhang müssen wir uns in nächster Zeit insbesondere den Herausforderungen rund um die mobile Nutzung des Internet mit verschiedenen Endgeräten wie Smartphones und Pads stellen.Alle hier genannten Anforderungen bedürfen neuer Konzepte im Bereich der IT-Sicherheit und des Datenschutzes sowie des Managements. Dies erfordert gründliche Vorbereitung und solide Planung, denn die Folgen von Fehlern wären weitreichender als jemals zuvor. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Datenschutz-Diskussionen (Google Street View und Facebook) wird das Fehlen von Standards besonders deutlich. In diesem Falle ist es nicht nur Pflicht, sondern auch Chance für die ZEDAT, an der FU Berlin konstruktiv neue Vorgaben mitzugestalten. Ich danke allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die an der Erstellung der ZEDATaktuell 2010 aktiv neben ihren sonstigen Aufgaben beteiligt waren.
 
   
 

Bathke/Spindler

 

Sind Neoliberalismus und der Rechtsextremismus kompatibel oder schließen sie einander aus? Der Band bietet eine Analyse des widerspruchsvollen Wechselverhältnisses zwischen Neoliberalismus und Rechtsextremismus in der Gegenwart. Ideologeme rechtsextremen und neoliberal-etablierten Denkens werden eben so hinterfragt wie das Ineinandergreifen staatlichen Handelns und rechter Argumentationsmuster. Rechtsextreme Antworten bezüglich neuer Unsicherheiten in Arbeit und Alltag beeinflussen gewerkschaftliche Arbeit oder erscheinen in medialen Diskursen sie finden sich eben nicht nur am Rand, sondern mitten in der Gesellschaft. In verschiedenen europäischen Ländern zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen, aber auch Gemeinsamkeiten, die die Frage aufwerfen, wie diesen Prozessen ein solidarisches politisches Handeln entgegengesetzt werden kann.

 Mehr zum Inhalt: http://www.rosalux.de/publication/22267/neoliberalismus-und-rechtsextremismus-in-europa-zusammenhaenge-widersprueche-gegenstrategie.html

Gesellschaftstheorie